Willkommen beim Buchbinder-Colleg

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Wir freuen uns, über Ihr Interesse am Buchbinder-Colleg und unseren Kursen.

Hier finden Sie mit Sicherheit einen Kurs zu den Themen Buchbinden, Buch- und Papierrestaurierung und Bildeinrahmung der für Sie interessant ist.

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Ihr Team BUCHBINDER-COLLEG

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Buntpapierwerkstatt

Bei diesem Workshop konnten wir uns mit Sieben-Meilen-Stiefeln vorwärts bewegen und auf diese Weise innerhalb von vier ganzen Arbeitstagen viele Herstellungsmöglichkeiten erproben und teilweise auch vertiefen. Es sind Buntpapiere hoher Qualität entstanden, die sicherlich schon bald weiterverarbeitet werden. Ein herzliches Dankeschön an alle neun Teilnehmer, an Dagmar Koch vom Buchbinder-Colleg und an Barbara Füßle von der Bildungsakademie für das Engagement. Wir haben richtig gut zusammen gearbeitet und auch die Abende miteinander genossen – bei einem der Italiener der nahen Umgebung. Die halbe Gruppe hat anschließend in den Gästezimmern der Bildungsakademie, also direkt am Schulungsort und für kleines Geld, genächtigt. Die anderen hatten es nicht weit zum Hotel, zum Parkplatz oder zur S-Bahn. Gerne wieder! (Text & Bilder: Tanja Karipidis)

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Restaurierung von historischen Papiereinbänden

Vom 05. – 07. Oktober 2017 fand unter der Leitung von Susanne Natterer der Kurs “Restaurierung von historischen Papiereinbänden” statt. zu Beginn wurde ein historischer Überblick über die Geschichte des Papiereinbandes gegeben. Die unterschiedlichen Techniken, Materialkunde sowie die Anfertigung eines Musterbandes aus dem 19.Jhdt waren weiterhin die  Themen dieses Kurses. Anhand von mitgebrachten Papiereinbänden wurden die restauratorischen Maßnahmen, u.a. das Ergänzen von Fehlstellen sowie das Stabilisieren des Einbandes mit angemessenen Materialien besprochen und durchgeführt.

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Sprungrückenbuch

In der letzten Septemberwoche fand am Buchbinder Colleg ein Kurs über eine alte Buchbindetechnik statt, dem Sprungrückenbuch. Da diese Art des Bücherbindens nicht mehr oft nachgefragt wird, beherrschen sie auch nicht mehr viele Buchbinder. Mit Ireen Kranz (MDE Vorsitzende) konnten wir eine junge Buchbinderin als Dozentin gewinnen, die diese Technik noch gelernt hat und auf ihrer Wanderschaft ihr Wissen und Können darüber erweitern konnte. – Auch wenn das Grundprinzip gleich geblieben ist, hat Ireen einige neue Aspekte eingebracht.
Die Technik stammt aus einer Zeit, als es noch keine elektronische Buchführung gab und man überwiegend große, schwere und unhandliche Geschäftsbücher führte.  Damit man die Geschäftsbücher auch gut beschreiben konnte, war es hilfreich wenn sie flach auf dem Tisch auflagen. Dies machte der Sprungrückeneinband möglich. Denn beim Sprungrückenbuch wird der Buchblock aufgrund der speziellen Deckenkonstruktion beim Öffnen aus der Decke gehebelt (er “springt” regelrecht raus) und liegt dann im Gegensatz zu einem “normalen” Buch plan vor einem. Dies hat den Vorteil, dass man gut darin lesen und, was noch wichtiger ist, vor allem gut darin schreiben kann. Heute sehen wir wieder vermehrt flach liegende Bücher, zum Beispiel Fotobücher, auch wenn bei diesen natürlich heute mit anderen Techniken gearbeitet wird. So lässt der Trend aber auch auf neue Einsatzgebiete für das Sprungrückenbuch hoffen.- In dem fünftägigen Kurs haben wir, fast wie anno dazumal, ein Sprungrückenbuch gefertigt und aufgrund der Trocknungszeiten nebenbei ein Zweites begonnen. Dies gilt es nun zuhause in Eigenregie fertig zu machen, so dass man gleich das erlernte Wissen weiter festigen kann. Wir haben uns nicht ganz an die großen Dimensionen von früher gehalten, es entstanden zierlichere Bücher als damals, was aber an der Technik prinzipiell nichts änderte. Die dicken Deckel wird es aufgrund der speziellen Funktion der Einbandart immer geben, aber man kann sie auch etwas dünner gestalten und es funktioniert immer noch.
Es hat viel Spaß gemacht diese Einbandtechnik kennen zu lernen und mit Ireen Kranz hatten wir eine tolle Dozentin. Wir freuen uns auf weitere Kurse mit ihr. (Text & Bilder: Nicole Schäfer)

 

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Bradel à la Dorfner

Vom 10.-14. Juli 2017 war Bruder Edgard Claes im Buchbinder-Colleg als Referent zum Thema  “Bradelband à la Dorfner” zu Gast. – Otto Dorfner hatte seinerzeit die Technik des Bradeleinbandes umgestaltet, indem er die Deckel als “schwebende” Deckel ansetzte. Dorfner zog dabei die Heftriemchen von außen auf den Deckel, dann durch den Deckel und zusätzlich versah er das ganze mit einer Querverbindung. Da dieses Verfahren doch etwas kompliziert ist hat Edgard Claes die Technik etwas vereinfacht: Der Lederrücken wird, wie schon bei Dorfner separat hergestellt und mit dem Buchblock verbunden. Die Deckel haben als Kern eine MDF-Platte die mit Echtholzfurnier überzogen und anschließend mit Hilfe der Heftriemchen mit dem Buchblock verbunden werden. Hierzu werden die Riemchen von außen auf den Deckel gezogen und mit Furnier abgedeckt. In fünf sehr lehrreichen Tagen fertigten wir unter seiner fachlichen Anleitung einen tollen Musterband. Es war ein sehr schöner Kurs, der uns Teilnehmer fachlich weitergebrachte und uns fünf sehr unterhaltsame und abwechslungsreiche Tage geboten hat. Damit auch Sie die Möglichkeit haben von Edgard Claes´ Fachwissen zu lernen, ist der nächste Kurs mit ihm schon in Planung. Näheres erfahren Sie wie immer mit Erscheinen des neuen Programms im Winter. (Text und Bilder: Nicole Schäfer)

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Buchschließen

Vom 09.- 12. Mai 2017 fand unter der Leitung von Stefan Schubert ein Buchschließen-Kurs statt. Im Kurs wurde ein klassischer Schließensatz, der aus Hafte, Krampe, Schließenband und Halteplättchen bestand, welche patiniert und an einem Holzdeckel montiert wurden. Wieviel Arbeit und Details in der Schließenherstellung nötig ist, war den meisten Teilnehmerinnen am Anfang nicht bewusst. Diese Erkenntnis kam an vier ereignisreichen Tagen, an deren Ende jede mit einem schönen Ergebnis zufrieden nach Hause fuhr.- Übrigens: Im nächsten Jahr wird das Buchbinder-Colleg wieder ein Buchschließen-Kurs anbieten!

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Bucheinband mit aufgesetztem Rücken

Vom 22. – 23. März 2017 fand unter der Leitung von Benjamin Elbel der Kurs “Bucheinband mit aufgesetztem Rücken” statt. Er weihte die Teilnehmer in seine selbst entwickelte Technik des “Bucheinbandes mit aufgesetztem Rücken” (Reliure à dos rapporté) ein. Die Idee die hinter dieser Technik steht ist, dass Buch plan aufzuschlagen, ohne dass Zug auf das Inhaltsmaterial (meist das Vorsatz) kommt und dieses beschädigt wird. Dazu werden der Rücken und die Deckel extra für gefertigt und später am Buchblock miteinander verbunden. Beim Aufschlagen des Buchblockes wird dieser nach oben gehebelt und liegt plan da, entsprechend der Funktion eines Sprungrückenbandes.  Im Kurs wurde ein Band mit festen und ein Band mit flexiblen Deckeln gefertigt. Es waren tolle zwei Tage und wir hoffen dass Benjamin bald wieder bei uns vorbei schaut!

Text: Nicole Schäfer

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Überbetriebliche Unterweisung

Vom 28.11. – 02.12.2016 fand unter der Leitung von Dagmar Koch die BU2/13 statt. Das Thema der Unterweisung war Einzel- und Sonderfertigung.

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25 Jahre Buchbinder-Colleg

Am 29. Oktober 2016 hat das Buchbinder-Colleg sein 25 jähriges Jubiläum gefeiert. Wir freuen uns sehr, dass wir so viele Gäste begrüßen durften.

 

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Historische Hefttechniken + Besondere Hefttechniken

Am 02. + 03. November 2016 fand unter der Leitung von Ingela Dierick der Kurs “Historische Hefttechniken” statt und am 04. + 05. November der Kurs “Besondere Hefttechniken”.

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